headerbild_unterseite_01.jpg
 

Marktlage (16. November 2017)

MarktlageNachdem geopolitische Spannungen die Preise nach oben getrieben haben, vermehren sich bearishe Nachrichten. Die Preise bleiben auf hohem Niveau.

 

Die International Energy Agency hat ihre Prognosen für die Nachfrage nach Öl nach unten korrigiert. Sie rechnet nun mit einem Nachfragewachstum von 1,3 Millionen Fass pro Tag. Die Agentur prognostiziert zudem einen anstehenden Boom der US-Schieferölproduktion.

 

Die hohen Preise können zudem die Entscheidungsfindung am Opec-Treffen vom 30. November 2017 beeinflussen, indem eine Verlängerung über März 2018 hinaus nicht beschlossen wird. Seitens Russland fürchtet man wahrscheinlich, dass die Preislage die US-Schieferölproduktion begünstigt. Es wäre daher im November 2017 zu früh, um eine Verlängerung der Produktionskürzungen zu beschliessen.

 

In den USA kompensiert die Zunahme aktiver Ölbohranlagen um neun Einheiten den Rückgang der Vorwoche.

 

Die Spannungen Saudi-Arabiens mit Iran oder in Nigeria können laut Analysten weitere bullishe Effekte entfalten, wenn die Ölproduktion beeinträchtigt wird.