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Marktlage (16. Mai 2019)

Marktlage

Zwei gegenläufige Trends prägen derzeit den Markt. Auf der Nachfragenseite stehen Sorgen aufgrund des Handelsstreits zwischen China und den USA im Vordergrund. Beim Angebot stehen geopolitische Risiken im Fokus.

 

Nach Sabotageakten und Drohnenangriffen am Persischen Golf befürchten die Marktteilnehmer eine Eskalation mit dem Iran. Diese ist vom Markt noch nicht eingepreist und hätte eine Preiserhöhung zur Folge.

 

Die US-Sanktionen gegen den Iran verknappen die Versorgungslage zusätzlich zu der Produktionsdrosselung der OPEC+. Russland hat auch in der ersten Maihälfte weniger produziert als zuvor. Das knappere Ölangebot führt aber wegen Bedenken auf der Nachfrageseite (noch) nicht zu einer starken Preisrallye.

 

Die Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China belastet derzeit die Stimmung am Markt. Eine Beeinträchtigung des globalen Handels führt zu einer geringeren Ölnachfrage, was für Entspannung auf der Versorgungslage sorgen kann.

 

 

Aufgrund der heutigen Konstellation sind kaum grosse Preisveränderungen an der Schweizer Zapfsäule zu erwarten.

 

 





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