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Marktlage (21. September 2017)

MarktlageNachdem die Monatsberichte der Opec und der Internationalen Energieagentur (IEA) die Preise nach oben getrieben haben, bleiben diese auf hohem Niveau. Eine Verlängerung der Opec-Produktionskürzungen wird wahrscheinlicher.

 

Opec und IEA rechnen 2018 mit einer höheren Nachfrage nach Erdöl. Die Veröffentlichung dieser Berichte wirkte sich bullish auf die Preise aus.

 

Seitens Opec häufen sich die Meldungen, wonach das Kartell zu einer Verlängerung der Produktionskürzungen neigt. Am Freitag findet eine Sitzung des Joint Ministerial Monitoring Komitees der Opec statt. Dieses überwacht die Wirkung der Produktionskürzungen. Zum ersten Mal seit der Einführung dieser Massnahmen nehmen Vertreter Libyens und Nigerias teil. Dies deutet allenfalls darauf hin, dass sich künftig beide Länder an der Förderbegrenzung beteiligen wird.

 

Auf der anderen Seite des Atlantiks haben US-Raffinerien Wartungsarbeiten verschoben. Die Preise für Erdölprodukte sind derzeit aufgrund der Hurrikans hoch, was für gute Geschäfte seitens der Raffinerien sorgt.

 

Die US-Ölförderung wird von steigenden Preisen profitieren, da sie sich ab einer gewissen Schwelle (etwa 55 Dollars für ein Fass WTI) Gewinne sichern kann, indem sie künftige Mengen für einen vordefinierten Preis verkauft. Dies stellt die Rentabilität der Schieferölquellen sicher und sorgt für zusätzliche Mengen, was wiederum einen Preisabfall verursachen sollte. Daher scheint das Aufwärtspotenzial der Preise begrenzt zu sein.