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Wasserstoff aus dem «move»

move 003Das Empa-Projekt «move» untersucht die Mobilität der Zukunft. Die Empa ist Partner der Erdöl-Vereinigung für den Autosalon-Auftritt.

 

Mit der Annahme der Energiestrategie 2050 sollen in der Schweiz die erneuerbaren Energien gefördert werden. Die Wind- und Solarenergie liefert aber Strom abhängig von den Wetterverhältnissen. Im Jahr 2035 werden wir deshalb in den Sommermonaten sehr viel Solar- und Windstrom ernten, der den Verbrauch deutlich übersteigt.

 

«Speichertechnologien können dazu dienen, die Stromüberschüsse aus erneuerbaren Quellen zu speichern und bei Bedarf im Verkehr einzusetzen.»

Dieser überschüssige Strom kann nicht in Nachbarländer exportiert werden – denn alle Europäer haben zu den gleichen Tageszeiten das gleiche Problem. Speichertechnologien können dazu dienen, die Stromüberschüsse aus erneuerbaren Quellen zu speichern und bei Bedarf im Verkehr einzusetzen. So kann Strom zum Beispiel in Wasserstoff oder in Methan umgewandelt werden. Wasserstoff und Methan sind als Treibstoffe für den Individualverkehr auf Langstrecken und für den Güterverkehr gut geeignet.

 

Projekt im Bereich Wasserstoff

 

Mit «move» hat die Empa in Dübendorf eine Demonstrationsplattform geschaffen, in der die Mobilität der Zukunft erprobt wird. Hier produziert die Empa seit 2015 Treibstoffe aus selbst produziertem Solarstrom. Diese werden dann in der eigenen Fahrzeugflotte eingesetzt.

 

Infografik erneuerbareChristian Bach, Abteilungsleiter Fahrzeugantriebssysteme, erklärt die Ansätze von «move»: «Wir zeigen, wie temporär überschüssige erneuerbare Elektrizität durch Transfer in die Mobilität nutzbar gemacht werden kann. Dabei setzen wir auf lokale Batteriespeicher und Elektromobilität, Elektrolyseanlagen zur Wasserstoffproduktion mit Nutzung in Brennstoffzellenfahrzeugen sowie auf synthetische Treibstoffe mit Nutzung in Hybridfahrzeugen.»

 

«Mit ihrem Stand zur Tankstelle der Zukunft arbeitet die Erdöl-Vereinigung zusammen mit innovativen Partnern.»

In Zusammenarbeit mit dem Autohersteller Hyundai und weiteren Partnern wurde in diesem Rahmen ein Projekt im Bereich Wasserstoff durchgeführt. Einerseits hat man dabei eine Wasserstofferzeugungsanlage aufgebaut. Andererseits wurden Zapfsäulen für eine Betankungsanlage eingerichtet.

 

Betankungsdemonstration am Autosalon

 

Die Besucherinnen und Besucher des Autosalons werden am Stand der Erdöl-Vereinigung die Betankung eines Hyundai-Wasserstoffautos selber simulieren können. Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Empa und Hyundai durchgeführt.

 

Mit ihrem Stand zur Tankstelle der Zukunft arbeitet die Erdöl-Vereinigung zusammen mit innovativen Partnern. Dank ihrer Infrastruktur und Logistik spielt die Erdöl-Branche eine Schlüsselrolle bei der Mobilität der Zukunft.