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Marktlage (19. Juli 2018)

Marktlage

Der Ölpreis hat kürzlich eine Korrektur erfahren. Es sollten u.a. in Saudi-Arabien, in Irak, in Russland und in den USA Produktionssteigerungen stattfinden.

 

Wie im Vormonat ereignete sich eine Preiskorrektur, als der Preis eines Fasses der Sorte Brent die 80-Dollar-Schwelle tangierte oder überschritt.

 

Die US-Energy Information Administration erwartet im Juli und August einen Zuwachs der US-Förderung. Diese sollte einen neuen Rekord brechen, nicht zuletzt wegen der Schieferölproduktion. Der Präsident der Internationalen Energieagentur hob kürzlich hervor, dass die US-Schieferölindustrie zum ersten Mal einen positiven Free-Cash-Flow erreichen sollte.

 

Der Benzinpreis wurde vom US-Präsidenten Trump mehrmals thematisiert. Da Kongresswahlen in den USA anstehen, ist ein zu hoher Benzinpreis für Trumps Partei ungünstig. Die Regierung erwägt deshalb, die strategischen Reserven anzuzapfen, um die Preise zu senken.

 

Aufgrund der Lockerung des Opec-Produktionsabkommens sind zusätzliche Mengen aus Saudi-Arabien, Irak und Russland zu erwarten. Saudi-Arabien hat offenbar bereits mehr Öl nach Asien exportiert.

 

Global sind weiterhin mehrere Länder mit Produktionsunterbrüchen konfrontiert, obwohl sich die Versorgungslage im Vergleich zu den Vorwochen verbessert hat.

 

Auf der Nachfrageseite scheinen die chinesischen Importe zurückzugehen. Das BIP-Wachstum hat dort im 2. Quartal nachgelassen. In den USA ist die Benzinnachfrage höher als im Vorjahr.

 

In der Schweiz steigen die Rheinfrachtkosten aufgrund der Trockenheit, was den Benzinpreis nach oben treiben kann.





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