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Marktlage (18. Januar 2018)

Marktlage

Seit Mitte 2017 steigen die Ölpreise. Die Opec-Produktionskürzungen, das Wirtschaftswachstum, sinkende Bestände und geopolitische Risiken sind Haupttreiber dieses Aufwärtstrends..

 

 

Ein Fass der Sorte Brent kostet inzwischen fast 70 Dollar. Die Abschwächung des Dollarkurses sorgte kürzlich für mehr Käufe. Der Dollarkurs war gegenüber dem Schweizer Franken seit Januar 2015 nicht mehr so tief.

 

Obwohl die Opec-Kürzungen wirksam sind, spekulieren nun Marktteilnehmer über einen möglichen Abbruch der Produktionskürzungen im Sommer 2018. Ihr Hauptargument ist, dass die Opec-Länder die Nachfrage aufgrund der zu hohen Preise nicht abschwächen wollen.

 

priceGraphDer Rohölpreis steigt seit Mitte 2017

 

Der Irak steigert wie angekündigt seine Produktion. Das Land war im Herbst aufgrund Unruhen mit Produktionsausfällen konfrontiert. Es bekennt sich aber immer noch zu den Produktionskürzungen der Opec, was nicht mehr der Fall von Venezuela ist.

 

Das südamerikanische Land geht derzeit durch eine gravierende Wirtschaftskrise durch und wird seine Ölproduktion steigern, um Geld in die Staatskasse zu spülen.

 

Die USA haben die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt. Somit bleibt das Atomabkommen in Kraft.

 

Obwohl die US-Produktion steigt und die Anzahl der aktiven US-Ölbohranlagen um 10 zugenommen hat, sind die Auswirkungen dieser Meldungen am Markt noch nicht spürbar. Früher oder später werden zusätzliche Mengen aus den USA auf den Markt kommen.