Eine Informationsplattform der Erdöl-Vereinigung

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Geschichte der EV

Die Erdöl-Vereinigung (EV) wurde im Jahre 1961 gegründet.

 

Der vergleichsweise späte Zeitpunkt ihrer Gründung hat historische Gründe. Branchenorganisationen der schweizerischen Erdölwirtschaft bestanden nämlich schon vor dem Zweiten Weltkrieg. Diese waren aber damals noch nach Brenn- und Treibstoffen getrennt (Benzin-Union, Heizölkonventionen), oder sie hatten die Durchführung staatlicher Massnahmen zum Ziel.

 

Die dominierende Stellung des Erdöls in der schweizerischen Energieversorgung wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg realisiert. Es setzte eine rasche Liberalisierung ein: Das kriegswirtschaftliche Syndikat für die Einfuhr der flüssigen Treibstoffe (Petrola) wurde aufgelöst, die Preiskontrolle für flüssige Treibstoffe 1953 abgeschafft. Der daraufhin einsetzende Konkurrenzkampf auf dem Benzinmarkt führte 1958 zum Untergang des Konditionenkartells der Benzin-Union. 1964 fielen die Benzinrationierung und alle kontingents- und quotenmässigen Beschränkungen in der schweizerischen Benzineinfuhr dahin. Aufgrund der veränderten Wettbewerbsverhältnisse nahmen schliesslich auch die Heizölkonventionen an Bedeutung ab. Am Ende blieb lediglich die Carbura als Zentralstelle für die Einfuhr flüssiger Treib- und Brennstoffe übrig, die bis heute mit der Durchführung und Sicherstellung der Pflichtlagerhaltung von flüssigen Treib- und Brennstoffen beauftragt ist.

 

Mit der raschen Entwicklung des Erdölverbrauchs in den Nachkriegsjahren war die Schaffung einer neuen und umfassenden Branchenorganisation angezeigt. Diese Organisation, welche die Interessen der schweizerischen Mineralölbranche wahren und fördern sollte, bekam den Namen Erdöl-Vereinigung.

 

Gemäss den Statuten der EV werden als Mitglieder aufgenommen: Erdöl suchende und fördernde Gesellschaften, Raffinerien, Rohrleitungsgesellschaften, Importeure, Trader und Lagergesellschaften von Erdöl und Erdölprodukten. Die Mitgliedschaft der Importeure ist an die Bedingung gebunden, dass sie Mitglied der Carbura sind und einen Inlandabsatz von mindestens 0,2% der schweizerischen Importe an Erdölprodukten ausweisen können.